Allianz Berliner Ärzte

Liste 2

Dr. med. Klaus - Peter Spies

Dr. med. Klaus - Peter Spies

Internist mit SP Nephrologie, Notfallmedizin

15738 Berlin

Vita

Geb. 1961 in Würzburg
1980-87Studium der Humanmedizin in Erlangen und Boston
1987Approbation
1987Promotion
1997Anerkennung zum FA für Innere Medizin und ZB Rettungsmedizin
2004Anerkennung SP Nephrologie
2005Hypertensiologe DHL®

Klinische Tätigkeit:

1987 - 884. Med. Klinik, Städt. Kliniken Nürnberg
1988 - 97Klinikum Steglitz der FU Berlin
1997 - 98Franz-Volhard Klinik Berlin - Buch
1998Niederlassung als Internist
2002 - 2016Niederlassung Dialysepraxis Britz
2017Betreuung Herzsport

Berufspolitische Aktivitäten

2010Delegierter der Ärztekammer Berlin (Unterbrechung 2015-2017)
2010Mitglied im Weiterbildungsausschuß I und Prüfungsvorsitzender
2011 Sonokommission der KV Berlin, seit 2017 stellvertr. Mitglied
2012seit 2012 regelmäßiger Delegierter auf den Deutschen Ärztetagen
2015Haushaltskommission, seit 2017 stellvertretender Vorsitzender
2016Leitung der Kommission Weiterbildung DGfN
2016Sprecher der AG GOÄneu der nephrol. Gesellschaften
2018Arbeitskreis des Vorstands der ÄK Berlin Ambulante Versorgung, Vorsitzender
2018Vertreter der ÄK Berlin im Fachbeirat der DSO Nordost

Verbandszugehörigkeit

1987BDI -Berufsverband deutscher Internisten e.V., seit 2011 in der Sektion Nephrologie
1990Berlin-Brandenburgische Gesellschaft für Nephrologie
1991dt. Hochdruckliga e.V. DHL - Dt. Gesellschaft für Hypertonie und Prävention
2004Dt. Gesellschaft für Nephrologie (DGfN), seit 2014 im erweiterten Vorstand,
2004ASB Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V.
2006International Society of Nephrology
2008International Society of Hemodialysis
2009European Renal Association - EDTA
2014Akademie Niere - Akademie für Nieren- und Hochdruckkrankheiten
2015MEDI Berlin
2017NAV-Virchow - Bund

Statement zur Wahl

Nach langjähriger berufspolitischer Tätigkeit muss ich konstatieren, dass die Probleme im Gesundheitswesen nicht geringer werden, sondern leider über die Jahre zunehmen. In immer schnellerem Takt werden Gesetze erlassen, die statt zu regeln das Chaos vergrößern und die Selbstverwaltung von uns Ärzten untergraben.

Besonders am Herzen liegt mir der Erhalt der Freiberuflichkeit. Dies bedeutet, dass keine Juristen oder Betriebswirtschaftler, sondern wir Ärzte selbst bestimmen. Es kann nicht sei, dass medizinische Leistungen ambulant billiger und budgetiert angeboten werden sollen, da dies sowohl den Krankenhäusern wie auch dem ambulanten Sektor schadet. Die Budgetierung muss aufgehoben werden! Ebenso die DRGs, die einen vergleichbaren Kostendruck bewirken. Mit einer anständigen Honorierung, die der Leistung folgt, sind viele Probleme im Gesundheitswesen zu lösen: mehr Sprechzeiten, ein besseres Angebot in der Notfallversorgung, eine adäquate Honorierung unserer Leistungsträger in Klinik und Praxis, dem Pflegepersonal und den MFA!

Die Ärzteschaft muss nach außen geschlossen auftreten! Eine Spaltung in Haus- und Fachärzte oder Krankenhausärzte und Niedergelassene befördert nur der Regelungswut des Gesetzgebers und den Sparzwang der Kostenträger!

Diesen Forderungen stehen die nächsten Entwicklungen gegenüber, die das System verschlimmbessern würden: die weitere Entmachtung der Selbstverwaltung durch das Terminservice-und-versorgungsgesetz, die drohende Enteignung der Praxisinhaber durch das Gutachten des Sachverständigenrates und die Einführung des Physician Assistant! Durch diesen ist die Anzahl der Weiterbildungsplätze für uns Ärzte und damit die Nachfolge der Haus- und Fachärzte gefährdet!

Die Digitalisierung muss als Chance für die Zukunft gesehen werden! Sie darf aber das Primat einer persönlichen Arzt-Patient-Beziehung als Mitte der Gesundheitsversorgung nicht gefährden und muss von uns Ärzten umgesetzt und kontrolliert werden! Hier wollen jetzt schon viele arztfremde Player den Markt übernehmen!

Wir haben die wichtigsten der vielen aktuellen Themen in unserem Wahlprogramm aufgenommen!

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