Allianz Berliner Ärzte

Liste 2

Dr. med. Christian Messer

Dr. med. Christian Messer

Facharzt für Psychosom. Medizin und Psychotherapie ,
Vorsitzender von MEDI Berlin

10787 Berlin

Dr. Christian Messer studierte Humanmedizin an den Universitäten Ulm, Berlin (FU) und Zürich, sowie Musiktherapie an der Hochschule der Künste Berlin und promivierte an der FU Berlin über Schizophrenie und Musiktherapie.

Er ist als Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie und Psychoanalytiker in Berlin niedergelassen.

Berufspolitische Aktivitäten

Als Präsident des Bundesverbands Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (BDPM) vertritt er das Fachgebiet und die Ärztliche Psychotherapie beim Spitzenverband der Fachärzte Deutschland (SpiFa) und sitzt dem dortigen Ausschuss Psychotherapie in den Fachgebieten vor.

Neben seinen vielfältigen Funktionen in der ärztlichen Selbstverwaltung (u.a. in der Berliner KV: ärztlicher Vorsitzender des beratenden Fachausschusses Psychotherapie, Vorsitzender des Ausschusses für Satzung und Geschäftsordnung, Mitglied der Vertreterversammlung und des Honorarverteilungsausschusses) ist er Berliner Vorsitzender von MEDI, stellvertretender Vorsitzender von MEDI GENO Deutschland e.V. und langjähriger Stellvertretender Vorsitzender des LV Berlin Brandenburg der DGPM.
Zahlreiche Publikationen zu Fragen der Versorgung und Fragen der Weiterbildung.

Statement

Als MEDI Vorsitzender freue ich mich ganz besonders, dass es nun gelungen ist, die Liste Allianz-MEDI zu einer gemeinsamen Liste von Fach- und Hausärzten zu gestalten und damit allen Ärztinnen und Ärzten eine Heimat zu bieten, ja allen: denn als SpiFa Mitglieder haben wir auch die angestellten Kliniker in unseren Verbänden und beziehen so alle Ärztinnen und Ärzte in die Lösung der globalen gesundheitspolitischen Herausforderungen ein.
MEDI und SpiFa sind mittlerweile hervorragend aufgestellt, um Selektivverträge als echte Bereicherung des Behandlungsgeschehens zu etablieren, auch fachärztlich, auch im ambulant-stationären Schnittstellenbereich.

Notfallversorgung, Portalpraxen, Digitalisierung oder Fernbehandlung - um nur einige brennende Themen zu nennen - bedürfen der gemeinschaftlichen ärztlichen Solidarität und des ärztlichen Schulterschlusses.
Das Berufsbild Ärztin/Arzt ändert sich dabei mit den Strukturen, aber auch mit den Bedürfnissen einer nachkommenden Generation. Auch für sie müssen wir uns in der Kammer entschieden dafür einsetzen, dass der Arztberuf auch weiterhin das beinhaltet, was im hochaufwändigen Medizinstudium und den anschließenden Weiterbildungen erworben wird. Das ist keine Selbstverständlichkeit im Lichte der von der Politik unterstützen Bestrebungen anderer Kammern, diese Position der Ärzteschaft so weit wie möglich zu ersetzen und sie gleichzeitig mit begrifflichen Verwirrspielen zu vernebeln. Da muss sich die Ärztekammer deutlicher aufstellen: Kooperation ja, Substitution nein!

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